Kategorie: Sabines Welt

Victor Barrio – Tod eines Toreros

Es gibt ein Sprichwort, das den ganzen Zynismus des Stierkampfes auf den Punkt bringt: „Der Stierkämpfer kann sterben, der Stier stirbt immer.“ Wie am vergangenen Wochenende auch Lorenzo, der 526 Kilo Bulle, der in einem spanischen Provinzkaff eine grölende Menge unterhalten musste: Mit seiner Qual, seinem Leid und […]

Gutes tun kann so einfach sein

Kürzlich war ich mal wieder in Bonn und habe meine ehemalige Arbeitskollegin und Freundin Monika besucht. Wir beide waren für einige Jahre beim Deutschen Entwicklungsdienst (DED) tätig und lernten uns über die humanitäre Arbeit kennen. Anschließend waren sie und ihr Mann Bernd für zwei Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit […]

Lepraärztin im Südsudan erschossen

Seit Ende 2013 herrscht das totale Chaos im Südsudan. Auslöser war ein blutiger Machtkrieg zwischen Präsident Salva Kiir Mayardit und Riek Machar, südsudanesischer Rebellenchef und früherer Vizepräsident des Landes. Auch 12.500 Blauhelme der UNO können Gewalttaten und Terror nicht verhindern. Immer noch flüchten Hunderttausende in Auffanglager nach Äthiopien […]

Ein Selfie mit dem Priester

Es wird dunkel über dem Fluss. Öllichter mit Blütenkränzen schwimmen in den Fluten, von den Gläubigen am Ganges-Ufer liebevoll geschmückt. Einige von ihnen stehen bis zu den Schultern im Wasser, haben die Augen geschlossen, atmen das ein, was für andere unsichtbar ist. Da ist es, das Heilige, sie […]

Die Seehunde von Texel

Sie heißen Tamara, Alex oder Brian. Und sie haben eines gemein: Die Seehunde wurden alle am Strand der Nordseeinsel gefunden. Sie waren krank, zum Beispiel durch den Befall von Lungenwürmern, geschwächt oder haben während eines Sturmes die Mutter verloren. Wenn sie wieder kräftig genug sind, werden sie im […]

Die zerstörten Buddha-Statuen von Bamyan

Einer der Höhepunkte meiner Afghanistan-Reise vor einigen Wochen war die Besichtigung der zerstörten Buddha-Statuen von Bamyan. Ich konnte mir unschwer vorstellen, wie prachtvoll sie einst gewesen waren. Hergekommen war ich mit einer alten, klapprigen Antonow, einem russischen Passagierflugzeug. Von Kabul aus dauerte der Flug nur eine Stunde. Ich […]