Reisen

Berlin 2015

Zwei Mal war ich dieses Jahr in Berlin. Einmal im Sommer und einmal im Winter. Und beide Male war ich im Fernsehen zu sehen und wohnte in wundervollen Hotels.

Sommer:

Von Wien kann man Berlin mit den Flugzeug, dem Zug, dem Auto, oder dem Bus erreichen. Da der Bus die günstigste Alternative war, entschlossen wir uns dafür. In unserer Vorstellungen fuhren wir abends los, schlafen die ganze Nacht und kommen in der Früh, ausgeschlafen, in Berlin an. Tja, daraus wurde nichts: Wir machten die ganze Nacht kein Auge zu, da der Bus zwei Mal kontrolliert wurde und der Reisebus nun wirklich nicht sehr angenehm war. Total unausgeschlafen kamen wir dann in Berlin an, unser Hotel zu finden war zum Glück relativ einfach, da es direkt bei der Ubahn-Station „Warschauerstraße“ lag.

Unser Hotel war der Wahnsinn um ehrlich zu sein. Als erstes waren wir vom freundlichen Personal und dem Frühstücksbuffet beeindruckt. Das Frühstücksbuffet kostete lediglich 7 € und war wirklich sehr gut!

Wir sind ein wenig Ziellos in der Gegend herumspaziert, bis wir zu den Studios mussten um uns „The Voice of Germany“ anzusehen. Es war wirklich nett und lustig, aber ab einem gewissen Moment war es doch sehr anstrengend. Wir waren alle sehr müde, in dieser dunklen Halle und es passierte immer dasselbe: jemand sang und entweder die Jury drehte sich um, oder eben nicht. Ich selber war kurz davor einzuschlafen. Als es schlussendlich vorbei war, fuhren wir nach Hause, aßen im Hotel eigenen Restaurant und genossen das Pool und die Sauna ehe wir komplett fertig ins Bett gefallen sind.

Am nächsten Morgen frühstückten wir im „Nanteck“. Es war nett, doch das Frühstück in unserem Hotel war doch besser. Mein Café, das Wasser und das große Frühstück kosteten zusammen knapp über 15€. Wir sahen uns die wichtigsten Denkmäler und Gebäude an ehe wir entschlossen zurück zum Hotel zurück zu spazieren. Da wir noch viel Zeit hatten, gingen wir entlang der Mauer zurück, oder eher entlang der Bodenmarkierung, wo die Mauer einst stand. Oft wussten wir nicht einmal wo wir waren, doch wir wussten, dass die Mauer uns nach Hause bringen kann. An dem Tag spazierten wir knapp 20 Kilometer im gesamten. Wir spazierten und spazierten, über Straßen, an Denkmälern vorbei, durch kleine Park und über Brücken.

Als wir die Geschichtsmeile erreichten, passierte etwas Erstaunliches: Freunde aus Schweden, waren einige Tage zuvor in Berlin und schrieben Etwas an die Wand. Ich kannte die Geschichte, aber wusste nicht dass sie Etwas an die Wand geschrieben haben. Doch da stand ich nun, genau an dem Ort, wo sie Etwas hingeschrieben haben. Ich war wirklich erstaunt. Wir gingen zu unserem Hotel zurück, aßen dort zu Abend und besuchten dann Freunde. Wir verbachten einen sehr lustigen Abend dort.20150710_180730

Wir frühstückten wieder im Hotel, gingen ein wenig in die Stadt einkaufen und um 15:00 hatten wir eine Trabirundfahrt gebucht. Es war wirklich lustig! Wir hatten alle Walki-talkies in unseren Trabis und der Führer erzählte uns geschichtliche Fakten und sagte uns wie wir fahren mussten. Ich kann es jedem nur empfehlen! Selbst als wir falsch abgebogen sind, und alle uns hinterher gefahren sind, blieb der Führer gelassen und sagte nur „Alle die Trabi-Blau folgen, biegt bei der nächsten Möglichkeit rechts ab, und an Trabi-Blau: Ihr könnt es nicht verfehlen, da ihr nicht links abbiegen könnt!“

Nach dieser lustigen Fahrt gingen wir noch kurz in die Stadt bummeln, ehe wir zurück zum Abendessen ins Hotel gingen. Danach, war der Moment gekommen unseren Bus zu suchen und zurück nach Wien zu fahren. Auch da machten wir kaum ein Auge zu…

Winter:

Meine Mitbewohnerin hat diese Reise gewonnen. Wie auch im Sommer, fuhren wir mit einem Bus hin. In der Beschreibung war die Reden von einem „Luxuskomfortbus mit Schlafsesseln“. Tatsache war, es war ein ganz normaler Reisebus. Obwohl wir nie wieder mit einem Reisebus fahren wollten, stiegen wir ein. Hinter uns, setzten sich 2 Mädchen hin. Sie wirkten zu Beginn relativ nett, bis sie anfingen gegen unsere Sitze zu treten und negativ über uns zu sprechen. Es war wirklich anstrengend mit den beiden. Immerhin schafften wir es diese Nacht ein wenig zu schlafen. Wir kamen gegen 8:00 beim Hotel an und gingen direkt im Hotel Frühstücken. Abgesehen von der Tatsache, dass sich nur im 3. Stock Toiletten befanden, war das Hotel wundervoll. Das Frühstücksbuffet war wirklich toll!

Nach dem Frühstück spazierten wir los, wir gingen zum Brandenburger Tor und dann gingen wir ein wenig in die Stadt bummeln. Am Nachmittag kehrten wir ins Hotel zurück um uns zu duschen und kurz zu schlafen, ehe es in die Studios ging. Wir machten uns fertig und wurden von einem Bus zu den Studios gefahren in denen wir uns nur wenige Monate zuvor befanden. Wir waren Gäste bei der Live-Show „Spiel für dein Land“. Natürlich borgte meine Mitbewohnerin dem Model Larissa Maroldt ihr Socken. Es war wirklich eine lustige Show, nur das Finale war eher ein schlechter Witz. Wir wurden danach wieder mit dem Bus nach Hause gebracht. Wir waren so müde, das wir direkt ins Bett gegangen sind. Am nächsten Morgen genossen wir wieder das herrliche Frühstück, ehe wir mit dem Bus wieder nach Hause fuhren.

Keep your Head up – and your Heart strong.

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