Reisen

Copenhagen steht mir gut.

Meine Reise nach Kopenhagen liegt schon ein wenig zurück, doch ich hatte bis dato keine Zeit wirklich darüber zu schreiben. Ich beschloss nachdem ich in Schweden war, runter nach Kopenhagen zu fahren und dort eine Freundin zu treffen und ihre Schwester Ich gestehe, als ich dann in Schweden war, wäre ich am liebsten dort geblieben. Warum? Lest Ihr hier.Ich fuhr mit dem zurück direkt von Norrköping nach Kopenhagen. Nach einer gut 4-stündigen Fahrt, holte mich meine Freundin die schon den ganzen Tag in Kopenhagen war, am Hauptbahnhof ab. Das erste was mir auffiel, was die Ähnlichkeit zu Stockholm. Mit dem Gepäck an der Hand ging es dann direkt zu dem gemieteten Apartment. Was mir als Zweites auffiel: Kopenhagen ist ja mal wirklich teuer! Das Abendessen hielt sich daher eher in Grenzen, und wir nahmen uns eine Aisa-Noodle-Box, weil die eine sehr günstige Variante war. Später holten wir ihre Schwester von der Ubahnstation ab und gingen wieder nach Hause. Wir hatten Glück, denn wir wohnten direkt in der Stadt, waren also nie auf die Ubahn wirklich angewisen.

Lady Grey, you tell a smile
What is your secret, what’s your lie?
You lived a long, hard life
Your memory may fade, but you’re still wise

Am nächsten Morgen, merkte ich schon es wird nicht einfach. Die Schwester meiner Freundin, so lieb sie auch ist, hasst den Morgen. Oder die Tatsache zu einer bestimmten Uhrzeit aufzustehen. Aufjedenfall, wartete ich eine gefühlte Ewigkeit. Irgendwann schafften wir es dann die Wohnung zu verlassen. Wir spazierten Richtung Nyhavn, erkundeten die Gegend und aßen neben Experimental City zu Mittag. Von dort, gingen wir dann direkt zu Christiana, einer Stadt in der Stadt. Ich hatte zuvor noch nie von diesem Ort gehört, der Stadt in der Stadt. Dort herrschten andere Regeln, Drogen wurden verkauft, jeder konnte tun und lassen was er/sie wollte. Wir spazierten auch hier ein wenig herum. Für mich wäre diese Stadt nichts gewesen. Die Menschen können dort einfach kostenlos wohnen, es war wirklich anders. Wir verließen Christiana wieder, um auf einen Kirchturm zu gehen um uns dort einen Überblick zu verschaffen. Doch dieser Kirchturm war alles andere als Touristenfreundlich. Beim raufklettern hatte man eher das Gefühl, als würde man sich jetzt vor irgendwas verstecken müssen, und ja an einen Ort gehen an dem man nicht gefunden wird.  Das war lustig, aber anstrengend, der Ausblick hat die Mühe dann wieder Wett gemacht. Die Zeit verflog. Die Schwester meiner Freundin war sehr fixiert auf ihren Reiseführer, weswegen wir in einem der vorgeschlagenen Lokale aßen. Innen sah es aus wie ein alter Zug, hatte also seinen Charme. Danach gönnten wir uns noch ein Bier am Hafen, und fielen dann auch schon totmüde ins Bett.

I wonder where you’ve been
What you’ve accomplished, what you’ve seen
In such a long, hard life
Did you ever dance, were you someone’s wife?

Der Ausblick vom Zug.

Der Ausblick vom Zug.

Lost in Copenhagen.

Lost in Copenhagen.

Der Ausblick.

Der Ausblick.

Die Oper bei Nacht

Die Oper bei Nacht

Am nächsten Morgen, hatten wir in der Früh wieder das selbe Problem: wir kamen einfach nicht weg. Naja, ich wartete 2 Stunden bis wir wegkamen, besser gesagt. Da wir keine Cafémaschine hatten, nahmen wir das Angebot „Café und Bagel“ um 5€ gerne an. Der chili-cheese Bagel, mit frischgeschnittener Avocado war ein Traum! Wir fanden auch einen „dänischen-Starbucks“ und nahmen uns dort 3 total leckere Muffins mit. Den Tag verbrachten wir mehr oder weniger nur in Geschäften, weil bei den anderen eine Art shopping-Wahn ausbrach. Störte mich auch nicht. Danach hetzten wir auf den Rundturm rauf, der auch eine wunderschöne Aussicht über ganz Kopenhagen bot. Danach trafen wir uns mit ein paar Freunden, und verbrachten den Abend in einer Ping-Pong Bar.

Ein weiterer Sonnenuntergang.

Ein weiterer Sonnenuntergang.

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Die PingPong Bar

Die PingPong Bar

Am Sonntag wollten wir endlich mal so cool sein wie alle anderen und mieteten uns Fahrräder für den ganzen Tag. Und wirklich, in Kopenhagen gibt es sehr viele Fahrradfahrer, unglaublich! Wir fuhren in den Norden, zur kleinen Meerjungfrau und dann weiter zum Strand. Bei 22 Grad, lagen sie alle an einander gepresst, als wäre es Hochsommer. Bei 22 Grad laufen in Wien die meisten Personen schon mit Jacke herum, so wie ich auch. Kastelett ist wirklich wunderschön, sollte man unbedigt gesehen haben! Wir aßen unser Picknick am Meer und sprangen danach rein. Das Wasser war so kalt. Wie kann man darin nur freiwillig schwimmen? Wir fuhren zurück und verabschiedeten uns von der Schwester, da sie wieder zurück nach Wien musste. Wir gingen zu einem Restaurant mit Wlan um Abend zu essen, da wir schauen wollten was wir am nächsten Tag machen könnten.

Take me, take me away
Way back to the days when you were
Crazy, crazy for living
Oh, sweet 29
And you looked fine
And you looked fine

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Wir entschlossen uns rudern zu gehen, weil das anscheinend sehr beliebt dort ist. Und ich verstehe wieso! Es war wirklich witzig. Wir mieteten uns ein Kajak für 2 Stunden, und meine Freundin wurde ganz nass da sie vorne saß. Ich, da ich mehr Erfahrung hatte, saß hinten und war größtenteils geschützt.  Danach fuhren wir in den Reh-Park, ein wenig im Norden von Copenhagen. Es war wunderschön dort. So still, so alles. Wir spazierten und ritten sogar durch den Park und sahen sehr viele Rehe, wirklich süß. Wir redeten, so viel, über alles. Das tat gut. Ich habe sie wirklich vermisst. All meinen Liebeskummer konnte ich mir von der Seele reden. Ihr erzählen wie glücklich und zugleich zutiefst traurig ich bin. Ich zähle sie wirklich zu meinen besten und ältesten Freunden. Wir fuhren noch mit einer Achterbahn, ehe wir in einer Aloha-Bar ein paar Cocktails zu uns nahmen und schlafen gingen.

Lady Grey, dressed up so nice
Where do you go when you close your eyes?
Do you hear the words I say?
And can you remember yesterday?
What do you comprehend?
Can you even feel me in your hand?
Lady Grey, with your knockout smile
Hoping you feel it was worth the while

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Der nächste Tag war kurz. Wir gingen ins World-Record-Museum, und dann auch schon zum Flughafen. Fast hätte ich meinen Flug verpasst, da die Schlange beim Security Check ewig lang war. Als ich meine Wasserflasche öffnete, explodierte diese und ich schoss mit meinem Stöpsel eine fremde Frau ab. Wie peinlich. Ich hatte aber Glück, da eine Security – Check Dame mir ein VIP- Ticket gab, damit ich vorgehen konnte. So schnell war es vorbei. Auf dem Weg zu meinem Flieger, sah ich ein Flugzeug, dass in seine Stadt flog. Zu IHM. Am liebsten wäre ich eingestiegen.

Keep your Head up – and your Heart strong.

PS: Das Lied ist von Katzenjammer und heißt „Lady Grey“.

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