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Was tun, wenn die eigenen Eltern alkoholabhängig sind?

Alkoholabhängige Menschen schaden in den meisten Fällen nicht nur sich selbst, ihrem Körper und ihrem Leben, sondern auch den Menschen, denen sie wichtig sind. Sie verlieren an einem gewissen Punkt in ihrem Leben die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum und trinken. Viele stellen sich Alkoholabhängige fälschlicherweise als meist obdachlose, versiffte, stinkende und betrunkene Männer oder Frauen vor. Dem ist nicht so. Nicht jeder Alkoholabhängige wird sofort als solcher erkannt.

Ehrlich, wer hat nicht schon mal zu tief ins Glas geschaut, und sich am nächsten Tag dafür gehasst? Ich glaube ich kann jeder von Erfahrungen vorweisen, ich auch. Ich bin das Kind zweier Alkoholabhängiger und trinke auch, bei mir ist das „Risiko“ abhängig zu werden um 50% höher als bei Nicht-abhängigen. Erschreckend hoch. Ich nehme keine Drogen, da auch hier das Risiko sehr hoch ist. Doch ich gestehe – ich setzte mich mit meinem Alkoholkonsum immer wieder auseinander und analysiere mich quasi selbst. Genau so wie Zigaretten ( ich habe früher wirklich geraucht, meine Eltern sind auch starke Raucher), verspüre ich in manchen Situationen den sehr starken Wunsch jetzt Alkohol zu trinken, doch ich kann „Nein“ sagen. Ich bin stärker als mein Körper, das weiß ich. Ich kann darauf verzichten, dass weiß ich auch. Und ich brauche weder Alkohol noch Zigaretten um ein schönes Leben zu führen.

Hold your head up, don’t let them push you down
Down to the floorboards, down to the floorboards

Also, wie schon gesagt, nicht jede/r Alkoholiker/in wird sofort als solche/r erkannt. Jeder kann abhängig werden und viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Ich wuchs mit alkoholabhängigen Eltern auf. Lange Zeit wusste ich nicht, dass etwas nicht stimmt, wie denn auch? Ich kannte es nicht anders. Es war völlig normal, dass Bier und Wein beim Essen dabei waren. Oder beim Fernsehen. Oder überall sonst auch eigentlich. Als mir dann langsam dämmerte, dass hier etwas nicht stimmt, redete ich mir lange Zeit ein, dass ich unrecht habe, da sie nicht ständig tranken. Ich sah sie auch mit Café, Wasser und diversen Säften. Als Kind dauert es ein wenig sich einzugestehen, dass die eigenen Eltern Alkoholkrank sind. Ich redete mir ein, dass es schlimmer sein könnte, wie die Mutter einer Freundin, die nach der Arbeit um 12:00 mit dem trinken beginnt, und Abends um 18:00 ins Bett torkelt. Es geht immer schlimmer, doch als Kind ist das kein Trost.

Hold your head up, don’t let them push you down
Down to the floorboards, down to the floorboards

Alkoholabhängige sind unberechenbar. Das ist eines der ersten Dinge die ich lernte. Man kann sich nicht wirklich auf sie verlassen, es gibt keine wirkliche Beständigkeit, weil jeden Tag alles anders sein kann. Seine Kinder zum Kunsteislauftraining am Samstag um 09:00 morgens zu bringen, ist für viele nicht sehr aufregend. Wenn man nicht mal in der Lage ist aufzustehen, unmöglich. Wir haben es so oft versäumt, dass es und schließlich peinlich war und wir irgendwann (eher bald) damit aufhörten). Wenn sie betrunken sind, schwankt ihre Laune so schnell, dass man garnicht hinterher kommt. Man muss mit allem rechnen und sich auf alles gefasst machen. Wenn ich Abends oder Nachts nach Hause kam, fragte ich meine Geschwister ob unsere Eltern betrunken seien, und wie die Lage ist. Sie taten das selbe. Manchmal war nichts, manchmal war mein Vater allein um 3 Uhr Morgens bei der keineahnungwievielten Flasche Wein allein vorm Fernseher und manchmal gabs Streit. Selten aber doch, schliefen sie auch einfach. Vermutlich weil wir da extrem spät nach Hause kamen.

Hold your head up, don’t let them push you down
to the floorboards, to the floorboards
Take these demons take them out of my head

Meine Eltern sind nicht die selbe „Art“ Trinker. Meine Mutter ist ein „Problem-trinker“. Ein Problem reicht aus, damit ihr Körper sich nach Alkohol sehnt. Es spielt hierbei keine Rolle, welche Ausmaße dieses Problem hat, es kann ein kleiner Streit sein, oder ein Todesfall. Jedes Problem führt dazu, dass die Kontrolle über den Konsum verloren geht. An normalen Tagen, kann sie es zum Teil kontrollieren – sie braucht den Alkohol, sie trinkt auch – aber kann auch nein sagen, wenn sie z.B.: mit dem Auto fahren muss. An anderen Tagen, braucht sie jemanden der sie fährt, weil sie die Kontrolle verloren hat. Ich liebe meine Mutter wirklich, doch wenn sie betrunken ist, halte ich sie nicht aus. Ich halte sie nicht aus, selbst wenn sie versucht so zu tun als wäre sie nüchtern, würde ich ihr am liebsten dass Bier aus der Hand reißen. Der Alkohol macht sie unerträglich, weinerlich, streitsüchtig, depressiv. Mein Vater hingegen, ist kein „Problem-trinker“. Er trinkt mit oder ohne Problem, geniert sich nicht wenn er trinkt, trinkt alleine und in Gesellschaft, und hält auch sehr viel Alkohol aus. Ob seine Freunde wissen/denken, dass er ein Problem hat, weiß ich nicht, manche vermutlich. Bei ihm ist es jedoch so, dass er sehr viel verträgt, und er – solange er einen gewissen Pegel nicht überschreitet – auch nicht sonderlich betrunken wirkt. Er wird für andere noch lustiger, aber gleichzeitig viel aggressiver.

I wont believe them, i wont believe them
Take these demons take them far away from me

Ich erinnere mich an viele Abende, an denen beide betrunken waren und gestritten haben. Geschrien haben. Wir saßen meistens auf der Treppe und hörten zu. Es waren immer die selben Streiterein mit anderen Argumenten. Manche Streite arteten aus, Handgreiflichkeiten oder Verletzungen kamen immer wieder vor. Auch wenn sie es nicht wussten, wir bekamen alles mit. Am nächsten Morgen, versorgten wir meistens die Haustiere da meine Eltern bis zu Mittag oder länger schliefen. In der Küche oder im Wohnzimmer fanden wir die leeren Flaschen und Gläser, die überfüllten Aschenbecher und hin und wieder auch eine Nachricht an den Partner, meist von meinem Vater an meine Mutter. Ich gebe zu, wir lasen diese Nachrichten, die von der länge auch gut an einen Brief herankamen, immer. Wir räumten die Überreste der vergangen Nacht weg, leerten die Flaschen aus, und nahmen dass alles als „normal“ hin. Irgendwann erwachten dann auch meine Eltern, und benahmen sich „normal“. Alles war „normal“. Doch nichts war normal. Alkoholabhängigkeit, Streit und Gewalt sind nicht normal.

„You know who I am, I know what you are
you think your classy, but i know your not“
„I know your weakness, I know it like the back of my hand
I know your secrets, but You’ll never know mine“

Ich bekam diese Gewalt auch schon zu spüren. Meine Eltern waren einander gegenüber immer wieder Handgreiflich, abhängig davon, aus welchem Grund gestritten wurde, und wie intensiv der Streit war. Doch Alkoholabhängige sind unberechnbar. Eines Abends war eine Freundin zu Besuch, einfach weil sie immer da war. Mein Vater rief uns in die Küche zu sich, da er reden wollte. Er trank, und trank und trank. Wir saßen mehr oder weniger genervt da. Er rastete aus weil ich nicht wusste was ich werden will ( ich war damals 15), und sagte mir ich soll gehen. Ich tat dies auch, mit dem größten Vergnügen, da ich mir den Schwachsinn nicht länger anhören wollte. Er rannte mir hinter her, stieß und drückte mich gegen die Tür, und zog mich an den Haaren quer durchs Haus, zurück in die Küche. Einiges ging an dem Abend zu Bruch. Doch eines wusste ich: Es war nicht meine Schuld.

I’ll move to London, And I wont let you down
I’ll stop my drinking, I’ll be just fine
I’ll move to London, And I wont let you down
I’ll stop my drinking, I’ll be just fine

Was tun wenn die eigenen Eltern alkoholabhängig sind? Ich weiß es nicht, leider. Es hängt von ihnen ab. Wissen sie, dass sie ein Problem haben? Wollen sie Hilfe? Wenn ja, dann meinen Glückwunsch, denn das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Akzeptieren sie es nicht, dass sie ein Problem haben, wollen es nicht wahrhaben oder nicht ändern, dann kann man ihnen nicht wirklich helfen. Ich redete oft mit ihnen. Ich redete mich dumm und dämlich. Ständig gab es einen neuen Vorwand wieso getrunken werden muss, wieso sie es verdient hätten. Meine Lösung ist, es hinzunehmen. Leider gibt es momentan keine bessere, da beide keine Hilfe wollen. Und reden auch nicht. Ich treffe mich mit ihnen zu Uhrzeiten, an denen sie üblicherweise nicht trinken. Wenn sie trinken, stehe ich auf und gehe ich und beschäftige mit anderen Sachen. Ich habe vieles probiert, doch bis dato war nichts erfolgreich.

I’ll be your lighter, when the matches don’t work
I’ll be your punchingbag, when theres no one left to hurt

Hold your head up, don’t let them push you down
Down to the floorboards, down to the floorboards

Keep your Head up – and your Heart strong.

PS: Das Lied ist von Jack Moy & Glöden und heißt „Keep your Head up“

18 replies »

  1. Bei mir war es nur die Mutter. Aber es hat gereicht, um bei mir zumindest bestimmte Ängste zu manifestieren, die ich bis heute – trotz Therapie – noch nicht wirklich im Griff habe. Aber es wird besser. Kann mich ja auch nicht ewig auf der Schuld meiner Mutter ausruhen, sondern muss für das, was ich nun einmal bin und habe, irgendwann selbst die Verantwortung übernehmen und daran arbeiten. Auch wenn ich die Ursachen natürlich kenne, aber man muss sie loslassen, um weitermachen zu können, seinen eigenen Weg zu finden und glücklich zu werden.
    Meine Mutter ist mittlerweile seit ein paar Jahren trocken – gezwungenermaßen. Sie war Krankenschwester in der Notaufnahme, ging schon immer mit mindestens einer Flasche Wein bewaffnet zur Arbeit. Hat also nicht mal einen Hehl daraus gemacht, denn: „Sie hatte ja kein Problem.“ 😉 Stattdessen hat der Stationsarzt auch schon mal mit angestoßen usw. Als sich ihre Autounfälle häuften wurde man hellhörig. Ihren letzten hatte sie – mal wieder – nach einer Nachtschicht, ist von hinten auf einen Laster geknallt. Nix weiter passiert, aber Polizei hat eben nen Alkotest gemacht und dann war der Lappen weg und ihr Arbeitgeber hat Sie dann vor die Wahl gestellt: Entzug oder Job weg. Kurz drauf – da war sie von der Entzugsklinik schon länger wieder zurück, aber noch lang nicht wieder arbeitsfähig (ist sie bis heute nicht) – hatte sie einen Schlaganfall. Also wieder Reha. Heute immer noch nicht wieder zurück im Berufsleben. Stattdessen darf aber der Wein wieder in die Soße, weil verkocht ja, und wenn Besuch kommt, ist schon auch ne Flasche Wein oder Sekt im Haus. Zwar immer auch eine Alternative ohne Alkohol für Sie, aber im Grunde, hat sie auch in der Therapie gelernt,ist es dennoch fatal, wegen des Geschmacks, der könnte triggern, so dass sie rückfällig wird. Bisher wohl nicht, ihr Partner passt da auch auf. Aber hin und wieder zweifle ich doch, ob sie nicht wieder zurück an der Flasche ist. Naja. May the drama begin… 😉

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    • Das ist auch keine schöne Geschichte! Ich hoffe deine Mutter packt das. Als Kind glaub ich wird man immer seine Zweifel haben, ob das Kapitel nun wirklich beendet ist oder nicht. Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Kraft! 🙂

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  2. Liebe Maria, jeder Mensch kann nur seine eigene Lösung finden, und dennoch tut es gut, sich mit Freunden auszutauschen. Es ist ein Austausch, der mögliche Puzzleteile bei der Lösungssuche finden lässt, auch wenn damit der eigene Schlüssel nicht geformt ist.

    Ich finde ein spirituelles Bild schön, das davon ausgeht, sich selbst Vater und Mutter zu sein. Darin lag für mich die Lösung, zumindest ein Teil der Lösung, jedenfalls aus heutiger Sicht. Wir Menschen sind duale Wesen, ein Teil unseres Sein ist spirituelles Sein, das andere ist irdisches Sein. Das eine beinhaltet Sternenwissen, das andere irdische Schönheiten und Lasten.

    „Wenn die Eltern Alkoholiker sind.“ Nennen wir es alkoholkrank, denn es ist eine Krankheit. Mein Vater wollte unsere Familie zwei Mal umbringen, und es ist grausam für mich als Kind meines Vaters gewesen, zu einem Zeitpunkt, als ich ein junger Mann war, ein Trauma, dem ein zweites Trauma folgte. Es lässt sich auflösen, aber bei mir hat es lange gedauert.

    Abgrenzen ist eine gute Lösung, jedenfalls räumlich. Das habe ich getan, sobald ich es konnte. Aber es gibt zwei Phänomene, die in uns sind. Die Liebe zu der Mutter und zu dem Vater, auch wenn es in ihrer jeweiligen Realität unterschiedlich sein kann, welchen Ausdruck wir dieser Liebe (und auch der Ablehnung oder dem Hass) geben können. Die Kommunikation mit einem alkoholkranken Menschen ist allerdings nur etwas schwerer wie mit einem normalen Menschen, der ’nur‘ etwas verstört erscheint.

    Die Indianer sagen, um einen anderen Menschen zu verstehen, ist es notwendig, seine Mokassins dreißig Tage lang anzuziehen. Das bedeutet nicht, alkoholkrank zu werden. Aus meiner Sicht ist es wichtig, das Leben des anderen zu betrachten, und zwar mit einer hohen Intensität. Es wird Ursachen haben, und jeder von uns hat genügend Phantasie, um innerhalb der eigenen Familie an konkrete Ereignisse heranzukommen. Allerdings gibt es noch die Eltern und die Urgroßeltern, und auch da gibt es ‚Material‘, das für Dich von Interesse sein kann.

    Wir können uns äußerlich abgrenzen, und das darf so sein. Zugleich gibt es den Inneren Vater und die Innere Mutter – genauso, wie es das Innere Kind gibt. Wenn die beiden nicht darüber sprechen wollen, näherst Du Dich über einen Umweg, das könnte beispielsweise eine Familienaufstellung sein.

    Es ist so wie es ist, und Du kannst zunächst nur für Dich sorgen – auf unterschiedlichen Ebenen. Es liegt an Dir, welchen Weg Du wählst. Egal für welchen Schritt Du dich entscheidest, Arbeit wird es auf alle Fälle bedeuten. Nur Du kannst entscheiden, ob Du dich dabei für die Leichtigkeit des Seins öffnen willst.

    Alles Liebe
    Burcado

    Postscript
    Lange, nachdem ich Vater verziehen habe – zu einem Zeitpunkt unmittelbar nach seinem Tod -, habe ich mich immer wieder den alten Konflikten gewidmet, solange, bis ich darüber so schreiben konnte, dass ich frei von meinem Vater und den Traumata war. Dann dauerte es ein paar weitere Jahre, bis eine Aussöhnung stattfand, irgendwie erschien es mir als ein spirituelles Geschenk. Es tat mir gut, und seitdem fühle ich mich wohler mit mir und der Welt.

    Gefällt 1 Person

    • Ich habe deinen Kommentar schon gelesen als du ihn gepostet hast, doch wusste nicht was ich antworten sollte.
      Vielen Dank für deine Worte, darin steckt so viel Kraft und Weisheit. Einfach Danke.

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      • Mir gefällt, deine außergewöhnliche Vitalität, Anmut und einfache Identität.
        Dein Bild von der Welt, scheint unverwundbar zu sein.
        Seltsamerweise, es ist dein bester Merkmal.

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      • Danke, für das Zauberwort Danke!
        „Danke“ und „Auf Wiedersehen“ ist die Erinnerung an alles, was uns im Herzen berührt hat.

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  3. Ich bin beeindruckt von deinem Mut und deiner Offenheit, deine traurige Familiengeschichte hier zu erzählen. Ich wünsche dir Kraft und Stärke für deinen weiteren Weg. Menschen, die keine Krankheitseinsicht haben, kann man leider nicht helfen. Nur sie selbst könnten sich helfen. So hast du vermutlich die für dich beste Lösung getroffen, auch wenn für dich sicher schwierig ist, deine Eltern so sehen zu müssen. Alkohol ist wirklich eine tückische Droge, deswegen halte ich auch möglichst meine Finger davon.

    Alles Gute für dich und liebe Grüße,

    Caroline

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  4. Tragisch, als Kind das alles mit ansehen zu müssen und immer wieder an die Grenzen zu stoßen. Grenzen der Hilflosigkeit, weil alle Versuche und Hilfsangebote vergebens sind.
    Der Vater meines Freundes war Alkoholiker. Er hat seine Frau und die Kinder tyrannisiert, geschlagen und ich will gar nicht wissen was er der armen Frau noch alles angetan hat. Die Mutter und zwei Geschwister sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, danach hat der Vater noch mehr gesoffen und eines Tages hat er nicht aufgepasst und hat betrunken das Haus abgefackelt und ist dabei verbrannt…
    Alles Gute für dich. So schwer es dir fallen mag, ist die die innere Abgrenzung wohl die einzige Möglichkeit für dich, du musst auf dich acht geben und dein Wohlergehen in den Vordergrund stellen.

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    • Wow, das ist eine Geschichte die mich sprachlos macht. Ich hoffe dein Freund kann das Geschehene halbwegs verarbeiten, ich kann mir garnicht vorstellen wie schlimm das sein muss.
      Ich Wünsche euch beiden alles Liebe! 🙂

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  5. Wow, so ein beeindruckender Artikel! ich bewundere deine Offenheit. Es muss schrecklich für solche Kinder sein, ich kenne ähnliche, wenn auch leichtere Fälle aus meinem Umkreis. Immer, wenn ich das sehe, weiß ich, warum ich vorsichtig mit meinem Alkoholumgang bin. Überhaupt, wenn ich mal trinke, versuche in nebenbei genug Wasser zu mir zu nehmen und stickige Orte zu vermeiden. Ich finde den Gedanken schrecklich, so sehr die Kontrolle zu verlieren, wie manche.
    Das schlimme ist nur, wie Alkohol in unserer Gesellschaft TOLERIERT wird – aber alle über Canabis meckern.

    Gefällt 2 Personen

    • Es ist wirklich nicht leicht, denn man wächst in ständiger Angst und ohne Stabilität auf. Ich wünsche dir, dass du weiterhin auf dich aufpasst! 🙂
      Ja und warum alkohol toleriert wird ist klar, seit ich weiß nicht wie lange ist Alkohol teil unserer Gesellschaft..

      Gefällt 1 Person

  6. Da werden böse Erinnerungen wach. Meine Eltern sind keine Alkoholiker, aber ich war 30 Jahre mit einem verheiratet. Warum ich nicht früher gegangen bin? Noch heute bin ich bei einigen in der Familie die böse, weil ich den armen Mann alleine in seinem Haus gelassen habe.

    Gefällt 4 Personen

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