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Erleuchtung zum Frühstück- Zen im Alltag (15)

Beobachte heute dein Verhalten und deine Emotionen im Straßenverkehr.

Wenn ich ehrlich bin, versuche ich das so regelmäßig wie möglich zu machen, da ich nicht will das mit das Verhalten der anderen aufregt. Aber heute werde ich besonders darauf achten!

Nachtrag: Also, ich fuhr heute nicht mit dem Auto. Ich bin mit 2 verschiedenen Straßenbahnen in die Stadt gefahren, war eigentlich viel zu spät dran und kam doch pünktlich. Mir fuhr keine Straßenbahn vor der Nase weg, nichts stinkte, nervte, lärmte oder sonst was. Im Gegensatz zu mir, wirkten alle total gestresst. Als ich umstieg, kam auch schon die andere Straßenbahn. Eigentlich wollte ich mich auf einen beheizten Platz setzen, überließ den Platz einem alten Mann. Fühlte sich an wie eine gute Tat. Alles ruhig und entspannt. Später, als ich in ein Café fuhr, verpasste ich die Straßenbahn. Es regnete, es war kalt, alle hetzten um ja nicht nass zu werden. Ich blieb im Regen stehen, und fragte mich nur “ 5 Minuten warten oder 20 Minuten zu Fuß gehen?“. Ich entschied mich zu warten. Ich hatte keine Eile, wozu aufregen? Worüber aufregen? Ich hatte nicht einmal geschaut wann die Straßenbahn kam, also wars kein Wunder, dass ich sie nicht sofort erwischte. Ich musste davor noch zu Uni. Ich ging über mehrere rote Ampeln, es kam einfach kein Auto. Ich fühlte mich aber dann doch eigenartig, weil mich die anderen so ansahen, als wäre ich komplett verrückt. Aber es war weit und breit kein Auto, Hallo?!

Der Heimweg entpuppte sich dann als „Falle“. Es gab einen Unfall oder so. Ich brauchte ewig heim. E-W-I-G. Ich drehte meine Musik ab, ich wollte hören was die Leute sagten. Die Leute die ich verstanden habe, regten sich auf und / oder beschwerten sich beim Fahrer. Es tut mir leid, aber der arme Mann kann ja nun wirklich nichts dafür. Was da passiert war, wusste er selber nicht, zumindest sagte er das mehrmals. Ich ging zu ihm rüber, und er glaubte vermutlich ich wäre die nächste die ihm eine Standpauke halten möchte. Nein, ich nicht. Ich bot ihm einen Schoko-Müsliriegel an. Er freute sich, aber lehnte ab wegen seiner Allergie. Ich war entspannt. Fröhlich. Hungrig. Mehr Gefühle waren da nicht 🙂

Keep your Head up – and your Heart strong.

©Sandy Taikyu Kuhn Shimu: Erleuchtung zum Frühstück – Kartenset (c) 2012 Schirner Verlag, Darmstadt

7 replies »

  1. Und, und, und? Wie war’s? Angestrengtes Zähneknirschen als dir der Typ in der völlig überfüllten Bahn auf die Spitzen der nigelnagelneuen Schuhe gelatscht ist? Oder Atmen ins Chakra beim Versuch, gegen den Strom der Hineinpresser aus dem Bus zu entkommen? Und jetzt sag nicht, du fährst Auto…

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