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Erleuchtung zum Frühstück- Zen im Alltag (7)

„Fehler sind ein Anzeichen dafür, dass dir etwas gefehlt  hat.
Es sind Irrtümer, die es zu erkennen gilt.
Bereue und akzeptiere, dass du dich getäuscht hast, und dann lasse den Fehler los.“

So, nach einer doch relativ langen Pause ist meine Challenge wieder da! Heute ist es ja eine spannende Aufgabe, mal wieder loslassen. Diesmal aber was ganz besonderes: den Fehler. Welchen Fehler? Es ist schon wieder so früh morgens und ich bin total nachdenklich. Welchen Fehler habe ich begangen, der mich festhält, den ich loslassen sollte?

Ich bin alles andere als perfekt und strebe Perfektion auch nicht an, aber ich ich muss gerade wirklich überlegen. Das Problem is, ich glaube das mich jeder einzelne Fehler zu dem machte, was ich bin. Oder besser gesagt: zu dem machte, die ich bin. Und ich bin eigentlich relativ zufrieden mit mir, auch wenn man hier und da natürlich was besser machen könnte.

Ok, aber lasst mich weiter überlegen. Mir fällt da was ein! Es war ein Fehler zu glauben, dass das alles so einfach geht, wie ich es mir vorgestellt habe. Das mache ich aber öfter. Ich unter- oder überschätze oft. Letztens habe ich eine lange Fahrt unterschätzt und meine Müdigkeit als ich fuhr. Ich bin sehr dankbar das nichts passiert ist, aber dennoch, es war ein Fehler, den gilt es für heute loszulassen!

Nachtrag: Ich habe einen 2. Fehler gefunden. Ich fuhr heute aufs Land, um Abstand zu gewinnen und um in Ruhe zu schreiben. Der Ort an den ich fuhr, liegt nicht weit von Wien entfernt, hier leben auch meine Großeltern. Auf der Fahrt merkte sich, wie sich in mir was regte. Es war die Erinnerung daran, dass sie hier leben. Relativ schnell schossen mir die ersten Tränen in die Augen und das Gefühl der Ablehnung machte sich in mir breit. Vermutlich könnt Ihr euch jetzt denken, dass unsere Beziehung nicht die beste ist. Ich kann es eigentlich nicht einmal eine Beziehung nennen, da ich sie seit 15 Jahren oder mehr nicht mehr gesehen hab. Ich habe probiert Kontakt aufzunehmen, stieß aber größtenteils nur auf Ablehnung. So und nun zu meinem Fehler: Ich dachte, es liegt an mir. Nein tut es nicht! Es liegt nicht an mir, es ist nicht meine Schuld. Ein paar Stunden habe ich zum Glück noch, um diesen Fehler loszulassen.

Welche Fehler fallen Euch denn ein?

Keep your Head up – and your Heart strong.

©Sandy Taikyu Kuhn Shimu: Erleuchtung zum Frühstück – Kartenset (c) 2012 Schirner Verlag, Darmstadt

6 replies »

  1. Fehler bereuen…..das kann ich sehr gut……das mit dem Loslassen…das gelingt mir nicht, mal ja, aber die holen mich immer wieder ein…Bedarf noch einiger Übung, um es wirklich zu schaffen…

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  2. Mein größter Fehler ist, in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu leben. Mein Motto ist ja „Leben im Moment“. Wobei mir dies von Tag zu Tag besser gelingt. Es ist halt ein Prozess, der wohl nie zu Ende ist.
    Liebe Grüße von Froschi und mir.

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    • Ich wünsche dir viel Glück dabei, auch wenn ich glaube, dass dieser Prozess wirklich nie zu Ende sein wird. Wirklich nur im Moment zu leben, ist für mich eine der schwierigsten Aufgaben im Moment glaube ich.
      Liebe Grüße!

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  3. So früh am Tag schon so ein komplexes Thema! Loslassen ist für mich immer eine schwierige Aufgabe, und manchmal glaube ich,je Älter ich werde, um so mehr hafte ich an Gewohnheiten und es ist nicht einfach, zu erkennen, ob es an der Zeit ist, sie loszulassen. Also danke für den Anstubbser, liebe Grüße Marlies

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    • Ich hatte schon eine Karte, bei der ich mich früh morgens mit dem Tod auseinander setzten musste, das war ein wenig schwieriger. Das glaube ich, vorallem umso länger man manche Angewohnheiten schon hat! Aber ich glaube auch, das alles machbar ist 🙂

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