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Erleuchtung zum Frühstück – Zen im Alltag (2)

„Genieße deinen Tee, und überlege, was du machen würdest, wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest“

Heute wachte ich früher als sonst auf. Ich dachte mir anstatt noch verkrampft versuchen weiterzuschlafen, werde ich einfach meine Karte ziehen und sehen was der Tag bringt. Sich gleich in der Früh mit dem Tod zu befassen, ist irgendwie doch sehr düster. Anstatt meinem Café, trank ich einen köstlichen grünen Tee. Wie befohlen dachte ich nach. 6 Uhr morgens, ich habe heute mehrere Prüfungen und ich denke an sowas. Ich war kurz davor, das alles wieder in den Wind zu schießen, aber ich will nichts beginnen und es dann einfach wieder fallen lassen. Also, wenn ich nur noch einen Monat zu leben hätte, würde ich vermutlich folgendes tun:

– Jeden Tag singen, auch wenns den anderen nicht gefällt.
– Mit meinen Geschwistern einen Städtetrip machen
– Reiten, so oft und so viel es geht!
– Zu den Gräbern meiner Großmutter, „Quasi-Großmutter“ und meines Hundes fahren und ihnen sagen, dass ich bald bei ihnen sein werde. ( um 6 Uhr morgens Tränen in den Augen zu haben kommt nicht oft vor bei mir…)
– Eine Party veranstalten und den meisten nur sagen, dass ich für längere Zeit ins Ausland gehe. Ich glaub ich könnte die Wahrheit nicht allen sagen.
– Für jeden der mir wichtig ist, einen Brief schreiben.
– Viele meiner Sachen spenden.
– „Scheiß drauf“ denken, und Superman besuchen und und und….
– „Keep your Head up – and your Heart strong“ tätowieren lassen.
– Nach Irland fliegen!
– Allen die mein Leben geprägt haben danken.
– Meine Beerdigung planen, gruseliger Gedanke, oder?
– Einen Kolibri aus meiner Hand fressen lassen ( Ich liebe Kolibris! )
– Einen Hund oder Katze „retten“ und ihn dann meinen Eltern als Erinnerung überlassen.
– Jemandem meine E-Card geben der keine hat, um zum Arzt zu gehen.
– Meine Familie im Ausland besuchen
– Ständig meine besten Freunde bei mir haben.
– Daran glauben, dass der Tod nichts negatives ist.

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Jetzt stell ich mir die äußerst berechtigte Frage, wieso ich das alles nicht schon getan habe. Ich weiß es nicht. Also eigentlich weiß ich es schon. Ich arbeite und studiere wie verrückt, da bleibt keine Zeit ( zumindest im Moment) für Vieles auf der Liste. Aber das kommt schon noch!

Wie siehts bei Euch aus, was würdet Ihr tun?

Keep your Head up – and your Heart strong.

©Sandy Taikyu Kuhn Shimu: Erleuchtung zum Frühstück – Kartenset (c) 2012 Schirner Verlag, Darmstadt

6 replies »

  1. Wow, liebe Maria, das ist in der Tat eine lange Liste. Ich wünsche dir, dass du die wichtigsten Dinge davon bald angehen kannst. Besonders das mit der Irlandreise, Irland ist soooo wunderschön!!! Ich liebe Irland. 🙂

    Herzliche Grüße,

    Caroline

    PS: Über deine Frage will ich erst noch nachdenken… 🙂

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    • Liebe Caro ( ich hoffe die Abkürzung ist in Ordnung 🙂 ),
      Ja die Liste ist durchaus lang, obwohl ich einige „Kleinigkeiten“ schon ausgelasseb habe! Irland war schon immer mein Traum, aber bis jetzt kam es leider noch nicht dazu! Wann warst du denn dort?
      Ich würde mich freuen ebenfalls eine Liste zu bekommen 🙂
      Ganz liebe grüße!

      Gefällt 1 Person

      • Liebe Maria, bitte meinen Namen nicht abkürzen. Seit letztem Jahr nenne ich mich wieder bei meinem vollen Namen. Ich bitte um dein Verständnis.

        Ich war schon 3 Mal in Irland, zuletzt 2004 (der 1. Urlaub mit meinem Schatz). Ich durfte beim ersten Besuch im Jahr 1999 einen ur lieben Widder namens Mikey mit Flasche aufziehen helfen. Seitdem liebe ich Schafe. 🙂
        So liebe Menschen und so ein wunderbares Land.

        Wenn ich dazu komme, werde ich auch eine Liste schreiben. 🙂

        Ganz liebe Grüße zurück aus Wien,
        Caroline

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      • Liebe Caroline, du bist die erste Caroline die ich kennenlerne die sich lieber bei vollem Namen nennt, es gibt ja bekanntlich für alles ein erstes Mal 🙂
        Ach das klingt ja echt süß! Ich kenn zwar die Lebensdauer von Schafen nicht, aber ich bin mir sicher Mikey geht’s gut 😉
        Liebe grüße aus dem 9. Bezirk zurück,
        Maria

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      • Liebe Maria, ist ja auch erst seit letztem Jahr wieder so. Heißt übrigens „Die Freie“, was sehr gut zu mir passt. 🙂

        Danke für die lieben Worte bezügl. Mikey, dem geht es sicher gut. 🙂

        Liebe Grüße aus dem 2. Bezirk,
        Caroline

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